Robert Gray veröffentlicht erste Solo-CD „Short Stories”

 
 „Short Stories“ ist das erste Soloalbum des britischen Singer/Songwriters Robert Gray. Es ist eine Sammlung von zehn originellen und persönlichen Liedern über Familie, Liebe und das Älter werden. "Ich betrachte meine Songs als kleine Skizzen", erläutert Robert Gray, "und während der Spielzeit eines jedes Songs versuche ich, ein Bild für den Hörer zu malen."
 
 Der Multiinstrumentalist hat innerhalb einer Dekade die Songs des Albums in verschiedenen Heimstudios selbst produziert, aufgenommen und er hat alle Instrument eingespielt. Nur beim Song „Working For The Man“ wurde er von den Musikern Lukas Dahle und Stefan Peters, die in seiner Live-Band aktiv sind, unterstützt. Robert Gray: „Wenn ich auf das Album zurückblicke, habe ich viele Erinnerungen an Dinge, durch die ich inspiriert wurde, und an die Orte, an denen ich sie geschrieben oder aufgenommen habe.“ Die Inspiration für die Songs hatten sehr unterschiedliche Quellen. „Let’s Grow Old Together“ ist eine Meditation über das Zusammenleben und Älter werden als Paar, während „Kings & Bishops“ geschrieben wurde, als sich Grays Tochter 2jährig einer schweren Operation unterziehen musste.
 
 Grays Horizont für das Songwriting reicht weit über die Mauern des Familienhauses hinaus. „The Setting of the Sun“ wurde als Antwort auf die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten 2016 geschrieben und hat seinen Sturz an der Wahlurne vier Jahre später korrekt vorhergesagt. Er wirft in „Beneath The Waterline“ einen Blick auf den Brexit mit den Augen eines im Ausland lebenden Briten.
 
 Robert Gray begann seine Musikkarriere am Klavier und wechselt mit 13 Jahren zur Gitarre. Er war ein Teil der Londoner Musikszene und spielte in Rock-, Jazz- und Folk-Bands. Gemeinsam mit dem australischen Singer/Songwriter Troy Utz veröffentlichte er das Album „Soulmine“, gefolgt von diversen EPs. Nach einem Break wegen Familiengründung und Umzug nach Aachen nahmen seine musikalischen Aktivitäten wieder Fahrt auf.
 
 Aufmerken lässt der originelle Stil des Gitarrenspiels des Autodidakten, der kaum Noten lesen kann. Einflüsse von J.J. Cale, Chet Atkins und Richard Thompson sind nicht zu überhören. Kreativität sprudelt auch weiter aus Gray heraus und so hat er bereits die Songs für ein weiteres Album geschrieben, die nur darauf werten, im Tonstudio aufgenommen zu werden.
 
 Seit Ende Januar steht das Debütalbum „Short Stories“ auf Spotify und allen anderen Streaming-Plattformen bereit und ist auch auf CD erhältlich. Die Hälfte aller Verkaufseinnahmen werden an „Breakfast 4 Kids“ weitergeleitet.

TEXT: GERD SIMONS (AACHENER-NACHRICHTEN)/ROBERT GRAY